Aktuelles

Steuerliche Hilfsmaßnahmen für die durch "Friederike" Geschädigten

Magdeburg Die Bitten des Verbandes um Unterstützung der durch den Sturm vom 18. Januar 2018 geschädigten Waldbesitzer sind im Finanzministerrium auf offene Ohren gestoßen. Der Verband hat in einer Rundmail an seine Mitglieder die vorgesehenen Sofort-Hilfsmaßnahmen erläutert. Zum Maßnahmenkatalog sei besonders darauf verwiesen, dass neben der zeitnahen Meldung an das zuständige Finanzamt der Sicherheit bei der Aufarbeitung der Sturmschäden für alle Beteiligten oberste Priorität einzuräumen ist. Waldbesucher sollten um die Schadflächen einen möglichst großen Bogen machen.  

PFLANZENSCHUTZ

Magdeburg Eschensterben, Eichenprozessionsspinner, Kieferntriebsterben, Buchdrucker, Kiefernbuschhornblattwespe. "Über die Notwendigkeit des Pflanzenschutzes muss man die Öffentlichkeit aufklären. Wir haben aus diesem Grund einen Infofilm erstellt, um jedem zu verdeutlichen, dass gerade in der heutigen Zeit Pflanzenschutz im Wald eine echte und dringende Notwendigkeit  ist." So Dr. Ehlert Natzke, Geschäftsführer des WBVSachsen-Anhalt.

Film zum Pflanzenschutz/Waldschutz

 

Erheblicher Schaden durch "Die Friedensreiche"

Magdeburg Wer hat sich den Namen für einen Sturm reservieren lassen? Nach Schätzung hat "Friederike" einen Schaden von 1,5 Millionen Festmeter Holz verursacht. Es war der vierte Sturm in den letzten sieben Monaten, der große Bestände unserer Wälder schädigte. Nimmt man allein alle diese Stürme und die Hochwasser zusammen, dann reichen ein paar beruhigende Sätze über Waldumbau nicht mehr aus. Diese Einsicht führte am 26. 01. 2018 zu einem ersten Gespräch im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE). Vertreter des MULE, des Landeszentrums Wald (LZW), des Landesforstbetriebs (LFB), des Waldbesitzerverbandes und anderer Verbände erarbeiteten einen Maßnahmenkatalog, der zur Anwendung kommen soll. Für unseren Verband Anlass, umgehend nach dem Gespräch eine Rundmail an die Mitglieder zu versenden und die Pressemitteilung zu erstellen.

Link zur PM

Verbände der Land- und Forstwirtschaft erklären Austritt aus Leitbildprozess

(Magdeburg) In einem Schreiben an Ministerin Dalbert haben 13 Verbände der Land- und Forstwirtschaft ihren Ausstieg aus dem Leitbildprozess "Landwirtschaft 2030" erklärt. Die beteiligten Verbände erklären, dass sie nicht mehr als Beteiligte genannt werden wollen, da die von ihnen eingebrachte qualifizierte Arbeit im Leitbildentwurf keine Berücksichtigung gefunden hätte. Die Verbände des ländlichen Raums, darunter der Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt, wollen nicht weiter in eine Teilhaftung für "unrealistische Träumereien" genommen werden.

Volksstimme vom 31. 12. 2017

(Magdeburg) In so mancher Beziehung war es ein besonderer Beitrag, den die Volksstimme am Silvestertag  brachte. Unter der Überschrift "Zahl der Forstämter soll sinken" ein Foto einer strahlenden Ministerin Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen) zwischen zwei mächtigen Lärchenstämmen im Wald von Ivenrode. Im Text die Information, dass die Standorte der Forstämter von 11  auf 8 reduziert werden sollen. Dazu dann die Aussage der Ministerin zum Landesforstbetrieb (LFB) und zum Landeszentrum Wald (LZW): "Das sind unsere Betriebe und die will keiner kürzen."  

Zum ganzen Artikel: https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/umweltministerium-zahl-der-forstaemter-soll-sinken

Zum besseren Verständnis der ganzen Problematik hier die Pressemitteilung des Verbandes.

 

25 Jahre AfL Sachsen-Anhalt

Die Arbeitsgemeinschaft forstlicher Lohnunternehmer (AfL) Sachsen-Anhalt e.V. informierte auf dem Landeserntedankfest in Magdeburg vor großer Kulisse über ihre Geschichte und ihr Leistungsspektrum. Eindrücke hiervon und mehr zur AfL sind eingestellt unter

https://youtu.be/_JSHWX-XNzM

 

Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt

Aktuell ist auf der Startseite von kulturmd.de ein Informationsvideo unter der Überschrift "Überblick zur Forstwirtschaft Sachsen-Anhalt" eingestellt (selbstverständlich auch hier bei uns).

Es ist der erste Film unserer Reihe über Waldbau und Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt und wurde erstmalig einem breiten Publikum auf dem Landeserntedankfest 2017 vorgestellt.

Kiefernbuschhornblattwespe bedroht tausende Hektar Wald in Südbrandenburg

Südbrandenburg. Im vergangenen Spätsommer kam es in Südbrandenburg, u.a. in einem dort angrenzenden Landkreis zu Sachsen-Anhalt, zu erheblichen Fraßschäden durch die Kiefernbuschhornblattwespe. Günstige Witterungsbedingungen durch Hitze und anhaltende Trockenheit begünstigten die Entwicklung einer zweiten und damit gefährlicheren Generation. Das Ausmaß ist enorm. Mehr als 18.000 ha der Kiefernbestände wurden dabei beschädigt oder kahl gefressen. Und gerade einmal die Hälfte von 5.000 ha zur Bekämpfung beantragter Fläche konnten im vergangenen Jahr mit Insektiziden aus der Luft besprüht werden. Aufwendige Genehmigungsverfahren verhinderten eine zeitnahe und flächendeckende Bekämpfung. Denn wo beispielsweise ein Vogelschutzgebiet ist, verlangte die Untere Naturschutzbehörde ein Gutachten, um sicher zu stellen, dass das Gift nicht auch Vögeln schadet. Die Dauer für ein solches Gutachten betrug mehrere Wochen.

Schätzungsweise 10 % der betroffenen Bestände sind bereits abgestorben. Waldbesitzer fordern nun eine Art „Notfallplan“, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zeitnah in solchen Extremfällen zu gewährleisten. Auch fordern sie eine Entschädigung für ihre Verluste. (Quelle: rbb, 2.3.2017)

 

 

Wissenschaft oder Wohlleben? Fakten oder romantische Halbwahrheiten?

Magdeburg/Göttingen. Die Universität Göttingen hat die Initiative einer online Petition gestartet. Darin heisst es: "Auch im Wald: Fakten statt Märchen - Wissenschaft statt Wohlleben". Anlass dafür gibt das Buch "Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben. Ein Werk, dessen Inhalt bereits ein Massenpublikum angezogen hat. Doch werden dem Leser weniger wissenschaftliche Fakten unterbreitet, sondern vielmehr jene Inhalten, die auf "Halbwahrheiten, eigenen Bewertungen selektiv ausgewählter Quellen und Wunschdenken" beruhen und somit verherrlichende Emotionen auf breiter gesellschaftspolitischer Ebene auslösen. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über komplexe waldökologische Zusammenhänge bleiben bewusst darin ungeachtet.

Unter den Unterzeichnern dieser Petition befinden sich viele ForstwissenschaftlerInnen, BiologInnen und ÖkologInnen, welche gleichermaßen den Aussagen von Wohlleben fehlende wissenschaftliche Untermauerung anmahnen. Beispielhafte Aussagen des Autors dieses Buches werden in der Petition aufgegriffen und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegt, was zeigt, dass entweder auf eine grundlegende Recherche des Autors verzichtet wurde oder schlichte Unwissenheit herrschte.

Die Petition läuft noch bis zum 8. April 2017 und ist unter dem folgenden Link erreichbar.

Online Petition - Auch im Wald: Fakten statt Märchen - Wissenschaft statt Wohlleben

 

Wir stehen früher auf

Unter diesem Slogan hatte unser Fachministerium seinen Internetauftritt modernisiert. Wir wollen den Slogan auch im Reformationsjahr nicht einfach so verschwinden lassen, bitten aber darum, dass er als Aufforderung von uns an die politischen Entscheider im Lande verstanden wird. Denn verstärkt plagen den Walbauern die Schäden, die der Biber im Wirtschaftswald anrichtet. Festzustellen ist, dass die Biberpopulation Dimensionen angenommen hat, die nicht mehr tragbar sind. Für die Wasser- und Bodenverbände nicht, für die Beitragszahler nicht  und schon gar nicht für den Wald. Der Slogan "Wald natürlich nutzen" wird dort fehlinterpretiert, wo er allen jeden Wald zur natürlichen Nutzung zur Verfügung stellt, nach dem Motto: Na dann mal ran an die Bäume lieber Meister Bockert. Die Bilder aus den Wirtschaftswäldern unserer Mitglieder machen es deutlich. Die Bilder von Biberschäden.

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Versicherungsstelle Deutscher Wald

Wald hat zahlreiche Funktionen. Er ist nachhaltiger Rohstoff- und Energielieferant der Zukunft und Arbeitsplatz, dient dem Klima-, Wasser- und Bodenschutz, ist ein Erholungsraum. Die Versicherungsstelle Deutscher Wald setzt sich mit forstfachlicher Kompetenz intensiv mit Ihren Risiken als Waldbesitzer auseinander und hilft Ihnen, dieses wertvolle Stück Natur und Ihr Vermögen zu schützen.

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Die „AGDW – Die Waldeigentümer“ vertritt die Interessen des Privat- und Kommunalwaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und auch in Gremien anderer Verbände.