Offener Brief und Sorgen der Landnutzer sind Chefsache

Offener Brief und Sorgen der Landnutzer sind Chefsache

Magdeburg. Nachdem das Gespräch am 26. Januar mit Ministerin Prof. Dr. Dalbert und den Verbänden gescheitert war, fand am 2. Februar ein erneuter, positiver Ansatz in der Staatskanzlei statt. Vertreter des Fachministeriums waren die Ministerin und mehrere  verantwortliche Mitarbeiter ihres Hauses. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff stellte zu Beginn klar, dass die im Verbändebrief aufgeworfenen Fragen diskutiert werden würden und er für dieses Gespräch keine Zeitbegrenzung habe.

Zur Forstwirtschaft erläuterte Prinz Salm die klaren Forderungen bezogen auf die  Personalausstattung und kritisierte auch das jetzige Vorgehen, Pflichtaufgaben über befristete Beschäftigungen recht und schlecht zu erfüllen. Der geschilderte Personalnotstand in der Forstverwaltung wurde vom Ministerpräsidenten bestätigt. Generelle Zusagen zur Verminderung der Notlage gab es nicht, mögliche Lösungswege wurden allerdings besprochen. Die für Mai vorgesehene Konferenz mit den Verbänden wird zeigen, wie die Lösungsansätze bis dahin gediehen sind.

Zu den Dauerthemen Wolf, Biber und Luchs erfuhr der Ministerpräsident, was den Landnutzern unter den Nägeln brennt. Es wurde deutlich, dass die EU wohl nicht der begrenzende Faktor für notwendige Reduzierungen ist. Auch hier soll der Dialog mit den Landnutzerverbänden fortgesetzt werden.